Mittwoch Feb 22

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Mikao Usui

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Im traditionellen Usui Reiki gibt es drei Grade

Jeder kann Reiki durch Einweihung und Ausbildung in einem Basis-Seminar (1. Grad) lernen. Wenn die Einweihungen die entsprechende Qualität haben, bleibt einem Reiki das ganze Leben lang erhalten. Je besser die Ausbildung im verantwortungsvollen Umgang mit Reiki ist, um so mehr kann man mit Reiki anfangen und umso besser funktioniert Reiki auch.

1. Grad Seminar im Usui Reiki

Der 1. Grad Reiki im traditionellen Reiki nach Takata beinhaltet die 4 Einweihungen in die Reiki-Kraft und folgende grundelegende Behandlungsformen:

  • Reiki-Ganzbehandlung
  • Aura-Glattstreichen
  • Reiki-Kurzbehandlung
  • Reiki-Chakren-Ausgleich
  • Spezieller Reiki-Chakren-Ausgleich
  • Reiki Sonderpositionen
Die Anwendungen können alle für einen selbst oder für andere genutzt werden.

Der 1. Grad Reiki sollte traditionellerweise mind. zwei ganze Ausbildungstage oder vier hintereinander gelegene Abende umfassen. Traditionell liegt der Standardpreis zurzeit bei 180 bis zu 250 Euro.

Jeder kann sich im ersten Grad Reiki ausbilden lassen, wenn er es wünscht.

2. Grad Seminar im Usui Reiki

Der 2. Grad Reiki umfasst eine Einweihung in die 3 Reiki-Symbole vnach Mikao Usui und deren Anwendung:

  • ein Symbol für die Verstärkung von Reiki
  • ein Symbol, um auf der Mentalebene zu heilen (Geistheilung)
  • ein Symbol für die Fernheilung
  • die Symbole können für andere und für einen selbst genutzt werden

Der 2. Grad im Usui-Reiki sollte traditionellerweise mind. zwei ganze Ausbildungstage oder viet hintereinander gelegene Abende aumfassen. Traditionell liegt der Standardpreis zurzeit zwischen 600 und 700 Euro.

Drei Monate nachdem man den 1. Grad besucht hat, kann man am 2. Grad teilnehmen.

Meister-/Lehrer-Grad im Usui-Reiki (3. Grad)

Im Meister- und Lehrer-Grad lernt der Meisterschüler, wie er oder sie Reiki unterrichtet und die Einweihungen durchführt. Traditionell ist die Dauer des 3. Grades auf ein Jahr angelegt. In diesem Lehrjahr wiederholt der Meisterschüler den ersten und zweiten Grad mehrfach. Dadurch kann er selbst die Inhalte mehr und mehr verinnerlichen und nach und nach die Meisterschaft erlangen. Während dieser Zeit kann der Meisterschüler beim Lehrer genau beobachten und lernen, wie man Reiki unterrichtet.

Nachdem man den ersten und den zweiten Grad einmal erfolgreich besucht hat, kann man bereits die Reiki-Meisterausbildung beginnen. Davor sollte allerdings ein ausführliches Gespräch zwischen Lehrer und Schüler stattfinden, um die 3.-Grad-Ausbildung zu planen. Wo man die beiden Basis-Grade gelernt hat, spielt dabei keine Rolle. Zu beachten ist einfach, dass beide absolvierte Grade traditionelle Reiki Seminare nach Takata waren, das bedeutet, dass alle Inhalte und alle Einweihungen original und richtig waren.

Zu Zeiten Usuis gab es andere Graduierungen

Die 3 Grade, wie sie oben beschrieben sind, ist die Einteilung der Reiki-Grade, wie sie bei uns im Westen von Frau Takata eingeführt wurden. In Japan, zu Lebzeiten Usuis, bekamen Schüler, die den ersten Grad Reiki eine Zeit lang praktizierten, bereits die Einweihung in das Symbol zur Kraftverstärkung. Die Inhalte, die wir heute in den drei traditionellen Graden haben, waren früher auf sechs Ausbildungsstufen aufgeteilt. Außerdem wurde nicht in Seminaren unterrichtet, sondern in Form von regelmäßigen Treffen, in denen die ganzen Inhalte vermittelt wurden.

Der Vorteil der damaligen Ausbildungsform ist, dass die Lehrer/Schülerbeziehung um einiges inniger ist, als bei der heutigen Form und, dass die Übungspraxis, die man zusammen mit dem Lehrer hat, sehr viel ausgeprägter ist. Entsprechend ist eine sehr effektive persönliche Entwicklung möglich.

Da wir mit unserem heutigen Lebensstil nicht die Zeit hätten, uns einer derartigen Ausbildung hinzugeben, ist die Einteilung in drei Grade und der Unterricht in Seminaren für uns sehr viel praktischer. Wenn ein Schüler über längere Zeiträume regelmäßig Reiki-Seminare besucht und zwischendurch viel übt und seine Hausaufgaben macht, kann man den Erfolg der Ausbildung auf jeden Fall mit dem Erfolg der damaligen Art und Weise vergleichen.